Seit dem 22. März sind die 10 Teilnehmenden der Internationalen Jugendbegegnung aus Ruanda bei uns zu Besuch. Insgesamt gut zwei Wochen verbringen wir zusammen mit der deutschen Gruppe der Jugendbegegnung. Das erste Wochenende waren wir in Frankfurt unterwegs, auf dem Wochenmarkt, am Main und an der Uni für eine Wilkommenseinheit. Wir sind die 312 Stufen der Treppe zur Aussichtsplattform auf dem Frankfurter Dom hoch geklettert und in einer der typischen Frankfurter Apfelweinkneipen gewesen.

Seit Sonntag sind wir mit der ganzen Gruppe in Berlin und starten hier unseren inhaltlichen Teil. Natürlich muss man in Berlin mit einer kurzen Einführung in die deutsche Geschichte starten, soviel, wie man hier bei einem einfachen Durch-die-Stadt-laufen an Geschichtlichem sehen kann. Viel wurde bei einer von einem der Teilnehmer vorbereiteten Stadttour deutlich. Wir waren schon in der Rheinland-Pfalz-Vertretung und gestern im Reichstag. Highlights bisher waren ein Besuch bei Uwe Kekeritz, dem entwicklungspolitischen Sprecher der Fraktion der Grünen im Bundestag, ein Stopp beim Berlin-Büro des BDKJ Bundesverbands sowie ein Gespräch im Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Im Gespräch mit Uwe Kekeritz wurde die deutsche Entwicklungspolitik im Kontext des Klimawandels sowie das erst seit kurzem geltenden Import von Second-Hand-Kleidung nach Ruanda diskutiert. Beim BDKJ und im BMZ waren das national-politische Engagement von Jugendverbänden und die globale Verantwortung für Nachhaltigkeit der Jugend Thema der Einheiten. Mit einem Besuch im Deutschen Historischen Museum runden wir morgen den Besuch in Berlin ab und machen uns auf den Weg in die Diözese Mainz.

Das nächste Wochenende verbringen wir bei Gastfamilien im Bezirk DieBurg, kommen in Kontakt mit KjG Familien und der Ortsgruppe in Groß-Umstadt. Der zweite Teil findet in Mainz statt. Wir werden berichten.