Stufenteam – Methodenmittwoch

#kjgelernt

2020 feiert Deutschland 30 Jahre Deutsche Einheit. Damit wird am 3. Oktober jährlich der Tag gefeiert, an dem aus der BRD und der DDR 1989 wieder ein Deutschland wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Deutschland in zwei Länder gespalten. Wem nicht ganz klar ist, was genau da passiert ist, oder wer einfach mehr Informationen dazu haben will, wird auf der Seite der Bundeszentrale für Politische Bildung oder in der Mediathek von ZDF-Tivi fündig.

Wichtige Begriffe:

BRD = Bundesrepublik Deutschland (Westdeutschland

DDR = Deutsche demokratische Republik (Ostdeutschland)

Berliner Mauer = Eine Mauer, die beide Teile Deutschlands für Jahre trennte. Ostdeutschen war die Einreise in die BRD durch die DDR-Regierung verboten. Viele Menschen, die versuchten aus der DDR zu fliehen, wurden an der Berliner Mauer erschossen. Sie fiel am 9. November 1989.

Helmut Kohl = der damalige Kanzler, welcher sich sehr für eine Einigung eingesetzt hat.

Solidaritätszuschlag= ein Zuschlag auf die Einkommenssteuer. Er soll die Kosten der Wiedervereinigung tragen und ein finanzieller Ausgleich für ärmere Regionen Deutschlands sein. 2020 wurde entschieden, dass er fast gänzlich abgeschafft werden soll.

Neue Bundesländer = die Bundesländer, welche aus der DDR entstanden sind und seit 1990 zu Deutschland gehören.

Hartnäckige Vorurteile

Auch heute noch gibt es Vorurteile gegen West- oder Ostdeutsche. Hier sind einige der häufigsten Vorurteile:

Westdeutsche sind

überheblich, besserwisserisch, spießig

Ostdeutsche sind

immer unzufrieden, intolerant, faul und arbeiten nicht gerne.

Natürlich sind diese Vorurteile vollkommen falsch.

Unterschiede zwischen Ost und West

Auch wenn die Vorurteile nicht stimmen, gibt es trotzdem noch Unterschiede.

In Westdeutschland haben mehr Menschen wichtige Positionen in großen Firmen.

In Ostdeutschland leben mehr alte als junge Menschen. Das ist nicht so gut, weil es an jungen Menschen fehlt, die Sachen kaufen oder neue Geschäfte aufmachen.

Menschen in Ostdeutschland bekommen weniger Geld als Menschen in Westdeutschland.

Zeitzeug*innen

Fragt mal Menschen aus eurer Familie, die die Zeit damals erlebt haben. Bestimmt haben sie auch spannende Geschichten zu erzählen. Vielleicht sind manche Familien nach dem Fall der Mauer sogar umgezogen.

 

 

Rassismus ist ein Thema, das uns alle etwas angeht!

Egal ob wir selbst von Rassismus betroffen sind oder nicht.

Für alle, die noch nicht so genau wissen, was Rassismus eigentlich ist, haben die Kindernachrichten logo! Erklärvideos gemacht.

Wir möchten dir heute beim Methodenmittwoch ein paar Anstöße und Ideen geben, wie du Rassismus im Alltag erkennst und was du dagegen tun kannst. 

Wirst du öfter gefragt, wo du eigentlich herkommst – auch von Fremden? 

Wirst du öfter gefragt, woher deine Eltern denn ursprünglich kommen – auch von Fremden? 

Wirst du öfter gelobt, weil du gut Deutsch sprichst – auch von Fremden? 

Fassen fremde Menschen dich einfach an, deine Haut, deine Haare? 

Wirst du oft gefragt, wie das “bei euch zu Hause” so ist? 

Vielleicht hast du manche dieser Frage schonmal gehört, vielleicht du wurdest du sogar genau das schon selbst gefragt. Oder du hast es gefragt. 

Alle diese Fragen sind eine Folge von Rassismu. Und viele Menschen erleben das leider jeden Tag. Deshalb ist es wichtig, immer darüber nachzudenken, wie du andere Menschen behandelst. Denn Rassismus kann zu Gewalt werden. Also solltest du erstens aufpassen, dass du solche verletzenden Dinge nicht sagst, auch nicht aus Versehen oder weil es nett gemeint ist. Und zweitens solltest du auch anderen sagen, dass solche Sätze  nicht in Ordnung sind. Wenn also z.B. ein*e Freund*in von dir an der Bushaltestelle einen rassistischen Witz macht, dann solltest du nicht einfach lachen oder weghören, sondern sagen, dass das beleidigend  und rassistisch war und fragen, warum er*sie diesen Witz gemacht hat. 

Was ist der nationale Vorlesetag? 

Seit 2004 ist der dritte Freitag im November der Tag für den deutschlandweiten Vorlesetag. Ins Leben gerufen wurde er von der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn Stiftung. Seitdem findet er jedes Jahr statt und möchte Kinder zum Lesen begeistern. Mehr Informationen gibt es hier. 

Was passiert am Vorlesetag? 

Der Tag bietet Platz für hunderte Aktionen von Ehrenamtlichen, die sich um das Vorlesen drehen: Ob in Schulen, Kitas, Kirchengemeinden oder draußen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Überall kann vorgelesen werden!  

Warum ist vorlesen so wichtig?

Vorlesen hat viele Vorteile: Es fördert die Entwicklung der Sprache, die Motivation zum Lesen und das Gefühl für Mitmenschen. Aber erstmal macht es einfach Spaß! Ihr verbringt Zeit mit lieben Menschen und lernt neue Welten kennen, die ihr euch kaum erträumen könnt. Was gibt es Schöneres als sich in der kalten Winterzeit einzukuscheln und zusammen ein Buch zu lesen?! 

Hier gibt es Lesetipps für euch:

Cornelia Funke – Tintenherz

Den Abend, an dem Staubfinger bei Meggie und ihrem Vater Mo vor der Tür steht und sie vor einem Mann namens Capricorn warnt, wird sie wohl nie vergessen. Fluchtartig verreisen die beiden am nächsten Morgen zu ihrer Tante Elinor, die über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat, verfügt. Hier versteckt Mo das Buch, das an der Aufregung schuld ist. Jetzt wird es zum Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers. Ihr Vater Mo wird entführt und sie muss sich auf die Reise machen ihn zu retten, während sie einem Geheimnis ihres Vaters immer weiter auf die Spur kommt. 

Michael Ende – Die Unendliche Geschichte 

Bastian Balthasar Bux wird von dem Buch “Die unendliche Geschichte”, welches er im Antiquariat des Buchhändlers Karl Konrad Koreander gestohlen hat, magisch angezogen. Gespannt verfolgt er die Abenteuer des Helden Atréju. Atréju ist mit der Aufgabe betraut, das Reich Phantasien vor dem sich ausbreitenden Nichts zu retten. Mit jeder Seite, die Bastian liest, wächst in ihm der ungeheure Verdacht, dass er selbst das gesuchte Menschenkind sein könnte. Aber ist das überhaupt möglich? 

Knister – Die Teppichpiloten

Von seinem Opa, dem Museumswächter, bekommt Jakob das tollste aller Geburtstagsgeschenke: eine Nacht im Museum, zwischen Mumien, Dinoskeletten und Ritterrüstungen! Was die bieden zunächst jedoch noch nicht ahnen: Im Handumdrehen sind sie als Jakob Mach Ma Lalla und Opa Hatte Ma Haar auf einem fliegenden Teppich unterwegs und machen den Orient unsicher.  

#kjgebacken

Brownies

Zwei Eier trennen, 50g Zucker mit dem Eigelb vermengen.

120 g Mandeln und 2 TL Zimt hinzufügen und 240g Karotten klein raspeln und untermischen. Das Eiweiß steif schlagen, unterheben und den Teig in Muffinförmchen füllen. Bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

250g Butter mit 250g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und etwas Salz cremig schlagen. Vier Eier nacheinander hinzufügen.

300g Mehl, 65g Backkakao und 1 Päckchen Backpulver vermischen.

Die Mehlmischung und 125ml Milch abwechselnd unter den Teig rühren.

125ml Wasser aufkochen und noch lauwarm unter den Teig mischen.

Kuchen bei 180°C Umluft für ca. 50 Minuten in den Ofen. Alternativ kann auch eine Kuchenteigmischung zubereitet werden.

Sobald der Kuchen abgekühlt ist, in eine große Schüssel zerbröseln und mit ca. 200g Frischkäse zu einem kneteähnlichen Teig verkneten. sollte der Teig nicht genug “pappen”, noch etwas mehr Frischkäse nehmen.

Den Teig in kleine Kugeln formen und auf Cake-Pop Sticks o.Ä. (z.B. Schaschlickspieße) spießen. Jetzt können die Cake-Pops nach Belieben dekoriert werden, z.B. eingetaucht in Schokolade oder Zuckerguss.

6 Eier mit 130g Zucker weiß und 130g Zucker braun schaumig schlagen. 120g Schokolade mit 250g Butter in einem Wasserbad schmelzen und 4 Esslöffel Sonnenblumenöl unterrühren.

140g Mehl und 1 Teelöffel Backpulver, 100g Backkakao und 80g gehackte Schokolade vermischen.

Den Schoko-Butter-Mix und die Mehlmischung unter die Eiermasse rühren. Brownies für ca. 25 Minuten auf 180°C backen. Nach dem Backen z.B. mit Schokolade, Nüssen oder Kokos verziehen.

Bananenbrot

225g Butter mit 200g braunem Zucker und 200g weißem Zucker, einem TL Salz und einem TL Vanillearoma mixen, bis der Teig cremig ist, dann zwei Eier untermischen.

250g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 70g Backkakao vermengen. Schokolade zerhacken und unter den Teig mischen. Teig in kleine Bälle formen und bei 180°C ca. 20 Minuten in den Ofen schieben. Cookies herausnehmen, wenn sie noch etwas weich sind, weil die Cookies beim Abkühlen noch fester werden. 

400g reife Bananen mit einer Gabel zu Brei zermatschen und 250g Mehl,

2 TL Backpulver, 50g gemahlene Mandeln und 2 TL Zimt unterrühren.

Sobald alles gut vermischt ist, 3 Eier hinzufügen und 1 bis 2 Esslöffel Öl unterheben.

Toppings nach Wahl ( Schokolade, Nüsse etc.) in den Teige heben und
alles zusammen in eine gefettete Form gießen. Teig für ca. 35 Minuten bei 180°C
backen und danach warm oder kalt genießen.

160g braunen ZUcker und 300g Mehl schaumig schlagen.

Zwei Eier unterrühren. 175g Butter, 1 Päckchen Backpulver, 1TL Zimt, 1TL Nelken und 1TL Piment miteinander vermischen. Das Ganze unter die Eiermasse heben.

200g Kürbis-Püree unterrühren.

In Muffin-Förmchen füllen und bei 180°C ca. 20 Minuten backen.

Für den Teig:

250g Mehl, 20g Frischhefe, 75ml lauwarme Milch, 75ml lauwarmes Wasser und eine Prise Zucker verkneten.

Teig 10 Minuten gehen lassen und dann ein wenig Salz, Ölivenöl und Oregano dazugeben, nochmal kneten und ca. 1  1/2 Stunden gehen lassen.

Teig ausrollen, längs halbieren und beide Hälften mit Tomatenmark bestreichen. Dann mit Champignions oder Schinken belegen, Créme fraîche und Käse dazu und dann der Länge nach aufrollen.

Die Teigrollen in Scheiben schneiden und bei 180°C Umluft für 15 Minuten backen.

270ml Milch erwärmen und 60g Butter darin zergehen lassen. 500g Mehl, 50g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und 1 Päckchen Trockenhefe vermischen.

Milch unter die Mehlmischung rühren und mindestens 5 Minuten mit einer Küchenmaschine kneten. Den Teig 45 Minuten lang an einem warmen Ort stehen lassen.

Für die Füllung:

100g weiche Butter, 70g Zucker und 3TL Zimt vermischen.

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit der Füllung bestreichen. Zu einer Rolle aufrollen und in Scheiben schneiden. Die Zimtschnecken bei 180°C für 25 Minuten backen.

 

#kjgebastelt

Eine Platte aus Moosgummi oder Holz auf die gewünschte Größe zuschneiden.

Vier Weinkorken werden jeweils an den vier Ecken angeklebt. Einen fünften Korken halbieren, er dient als masthalterung; wenn ihr für den mast einen Ast nehmt, müsst ihr diesen unten anspitzen, damit er im Korken hält oder ihrh klebt den Mast an. Die Flagge kann ganz frei gestaltet werden und wird dann am Mast befestigt. Tipp: Wer einen Bach in der Nähe hat, kann die Schiffe dort aussetzen und ein Rennen starten.

Kürbisse schnitzen:

Einfach den Deckeln mit einem scharfen Messer aufschneiden. Den Kürbis dann aushöhlen und entkernen. Danach sind eurer Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt – ob ganz klassisch mit Gruselfratze oder extravagent mit Buchstaben – alles, was ihr mit einem bewerkstelligen könnt, ist erlaubt.

Monster Teelichter:

Auch hier stehen euchalle Möglichkeiten öffen. Ihr könnt z.B. wie auf dem Bild Kürbisse und Geister machen oder ein Monster mit grüner Fratze. Dann säubert ihr ein altes Einmachglas und trocknet es ab. Von außen bemaltihr es bunt z.B. mit Acrylfarbe oder Farbspray. Das Motiv wird schwarz aufgemalt, genauso wie der Rand des Einmachglases. Jetzt nur noch warten bis die Farbe getrocknet ist und schon ist das Teelicht fertig.

2 Tassen Mehl und 1 Tasse Salz vermengen, dann 1 Tasse Wasser unterrühren und zu einem Teig verkneten. 1 Tasse Öl dazu und den fertigen Teig ggfs. mit Lebensmittelfarbe einfärben. Teig ausrollen un Formen ausstechen oder wie Knete formen.

Vor dem Backen ein Loch in die Form stechen, damit ihr später eine Kordel anbringen könnt.

Die Anhänger für eine STunde bei 50°C backen und dann dann noch eine weitere Stunde bei 120-150°C.

Die fertigen Anhänger können dann mit Acrylfarbe bemalt werden und eignen sich z.B. super als Geschenk- oder Schlüsselanhänger.

Zwei DIN A4 Blätter längs in je zwei Hälften schneiden. Davon braucht ihr dann drei Stücke. Stücke mit Buntstiften bemalen und dann wie einen Fächer falten. Im gefalteten Zustand werden die drei Blätter dann aneinandergeklebt. Mit Klebestreifen werden die Blätter jetzt extra fixiert, sodass sie am roten unteren Ende zusammengehalten werden. Auf beide Seiten klebt ihr jetzt Holzstäbe. Die Holzstäbe enden noch vor den Klebestreifen.

Zum Schluss wird noch ein Klebestreifen um den ganzen Fächer gewickelt, diesmal seitlich über die anderen Klebestreifen. Wihtig, denn sonst hat der Fächer keine Stabilität.

Papier (15 x 15cm ) zweimal diagonal falten, sodass zwei sich kreuzende Faltlinien entstehen. Papier entlang der Faltlinien etwa 7cm weit einschneiden.

Mit einer Stecknadel durch den Mittelpunkt des Papiers ein Loch stechen und die eingeschnittenen Ecken über den Mittelpunkt legen (nicht knicken). Mit einer Stecknadel die Ecken in der Mitte fixieren. Den Metallstab einer Stecknadel um einen Holzstab wickeln und mit einem Klebestreifen fixieren. Wichtig: Dabei sollte zwischen dem Stecknadelkopf und dem Papier ungefähr 1cm Platz sein.

Und ab gehts in den Wind.

 

Zuerst wird eine Kartoffel halbiert und die glatte Oberseite mit einem Tuch abgetupft. Beim Erstellen der Kartoffelstempel sind der Phantasie jetzt keine Grenzen gesetzt, aber wichtig: Die Motive müssen erhoben sein, das heißt, alles, was nicht gedruckt werden soll, muss weggeschnitten werden. Sobald der Stempel fertig ist, muss er nur noch mit Farbe angepinselt werden und ihr könnt anfangen zu drucken.

#kjgespielt

Schuh-Tap

Alle Spieler*innen stellen sich im Kreis auf. Ziel des Spiels ist es, mit dem eigenen Fuß auf den Fuß eines*r Mitspieler*in zu treten.

Pro Zug darf man einen Fuß bewegen und verharrt danach in dieser Position. Es geht reihum. Angegriffene Spieler*innen dürfen ausweichen, mit einer einzelnen Bewegung. Wer hinfällt oder von jemandem erwischt wird, ist raus.

Tic Tac Toe XXL

Zu Beginn werden zwei gleichgroße Teams eingeteilt. Die Teams positionieren sich in zwei Reihen an der Startlinie. Ca. 10 Meter von der Startlinie entfernt wird ein großes “Tic Tac Toe” – Spielfeld mit neun Feldern mit Kreide aufgezeichnet oder mit Klebeband aufgeklebt.

Ein Team bekommt drei große X’e aus Pappe, das andere Team drei große Kreise aus Pappe. Auf ein Zeichen der Spielleitung geht’s los.

Pro Team darf immer ein Mitglied losrennen und ein Zeichen möglichst sinnvoll auf dem Spielfeld ablegen. Danach kommt es zurück zur Startlinie und klatscht die nächste Person im eigenen Team ab.

Sobald alle drei eigenen Zeichen auf dem Spielfeld liegen, holt ein*e Spieler*in ein Zeichen zurück und die nächste Person darf es wieder neu (auch auf einer anderen Stelle) ablegen. Es gewinnt das Team, welches zuerst alle drei eigenen Zeichen in einer Reihe, Spalte oder Diagonalen liegen hat.

Bombe

Alle stellen sich im Kreis auf und eine Person geht in die Mitte. Die Person in der Mitte zählt, egal wie schnell, im Kopf und mit geschlossenen Augen bis 30. Währenddessen wird der Ball von Spieler*in zu Spieler*in durch die Runde gegeben. Wenn die Person nin der Mitte fertig gezählt hat, ruft sie laut “Bombe”. Wer immer den Ball zu dem Zeitpunkt in der Hand hält, muss sich für den Rest des Spiels mit ausgestreckten Beinen auf den Bode setzen.

Die*der Spieler*in in der Mitte beginnt erneut zu zählen, während der Ball herumgegeben wird. Wenn die Person, die in der vorigen Runde ausgeschieden ist, dran wäre, muss die Person davor mit beiden Füßen über die Beine der Person am Boden hüpfen, um den Ball weiterzugeben.

Schafft sie es nicht, wieder an den ursprünglichen Platz zu kommen, bevor “Bombe” gerufen wird, scheiden sowohl sie als auch die Person mit dem Ball aus und sie setzen sich.

Je mehr Mitspielende ausscheiden, desto schwieriger wird es für die ianderen den Ball in der Zeit abzugeben.

Wichtig: Der Ball wird nicht geworfen und die Mitspielenden am Boden sitzen ruhig, um Verletzungen vorzubeugen.

British Bulldogg

Auf einem Feld mit ca. 20 Meter Abstand befinden sich zwei Linien. Je nach Gruppengröße beginnen 1-2 Fänger*innen auf der einen Seite, der Rest auf der anderen.

Die Fänger*innen beginnen das Spiel, indem sie laut “British” rufen. Die andere Seite antwortet mit einem lauten “Bulldogg”. Beide Seiten beginnen jetzt zu rennen und während die Fänger*innen versuchen andere Kinder zu fangen, versuchen diese bis hinter die gegnerische Linie zu kommen. Man ist gefangen, wenn man von den Fänger*innen festgehalten wurde.

Wer gefangen wurde, ist ab sofort auch Fänger*in und startet hinter der Linie mit den anderen Fänger*innen. Das Spiel endet, sobald alle Spieler*innen gefangen wurden.

Wichtig: Oft wird dieses Spiel auch mit “umtackeln” oder Hechheben als “Fangen” gespielt. Achtet hier bitte auf eure Gruppe (Alter, Gruppenphase, Anzahl etc. ), damit sich beim Spielen alle wohl fühlen.

4-Phasen-Tabu

Zu Beginn des Spiels schreiben alle Mitspielenden zwei Begriffe auf je einen Zettel und falten diesen zusammen. Die Gruppe wird in Teams von 3-4 Leuten eingeteilt. In der ersten Runde werden die Begriffe auf den Zetteln von einer Person aus der Gruppe erklärt: natürlich ohne das Wort oder Teile des Worte zu benutzen.

Nach einer Minute werden die erklärten Begriffe zur Seite gelegt und die nächste Gruppe ist an der Reihe. Wenn alle Begriffe erraten sind, werden die Punkte aufgeschrieben und alle Begriffe kommen wieder in den Topf.

Nun beginnt die zweite Runde und dieselben Begriffe werden dieses mal pantomimisch dargestellt. In der dritten Runde werden die Begriffe mit nur einem einzigen Wort erklärt. In der vierten Runde wird versucht, die Begriffe mit nur einem Geräusch zu erraten.

Wichtig:

Die Gruppen sind immer nacheinander mit Raten dran und am Besten wechselt ihr innerhalb der Gruppe auch immer die Person, die erklärt oder vorspielt.

Ninja

Zu Beginn des Spiels stellen sich alle mit einem Fuß nach vorne so hin, dass sich ihre Fußspitzen in der Mitte berühren. Die Spielleitung gibt das Startsignal, in dem sie laut “Ninja” anstimmt, worauf der Rest mit einem “Go!” antworten. Gleichzeitig springen ale nach hinten und nehmen eine zufällige Position ein. Reihum ist jede Person einmal dran. Ziel ist es, mit der eigenen Hand die Hände (ab Handgelenk) der Mitspielenden abzuklatschen. Wer abgeklatscht wurde, ist raus.

Das Abklatschen passiert in einer flüssigen Bewegung und nach der Bewegung erstarrt die Person wieder, egal wie ungünstig die Position auch sein mag.

Wenn man von einem anderen Mitspielenden angegriffen wird, darf sich die angegriffene Person bewegen, um nicht abgeklatscht zu werden, auch hierfür ist nur eine Bewegung erlaubt.

Tipp: Jemand sollte ein Auge auf die Reihenfolge haben. Je mehr Spieler*innen raus sind und je mehr man sich bewegt, desto eher verliert man den Überblick.