Das letzte Restchen Schlaf wurde nachgeholt und die letzten Papiere verstaut – da wird es Zeit, um über die vergangene Konferenz zu berichten. Und da gibt es so einiges, anfangen bei personellen Veränderungen über spannende Antragsdiskussionen bis hin zu dem, was sonst so lief, nämlich kjgefeiert.

Der Freitagabend bot direkt einen starken Einstieg in die Belange des Diözesanverbandes, vor allem für “Dikoneulinge”. Um zu verstehen, worüber da überhaupt berichtet und diskutiert wird, was Anträge zur Geschäftsordnung sind oder wie man feststellt, dass die Konferenz beschlussfähig ist, wurde ihnen ein*e Erklärbär*in zur Seite gestellt. Los ging es nämlich mit dem Bericht der Diözesanleitung darüber, was sie seit der Diko 2017 gearbeitet haben und wie zufrieden die Konferenzteilnehmenden aus den Bezirken und Dekanaten damit sind. Nach einem Abendimpuls begann der gemütliche Teil des Abends, der viele Gelegenheiten  zum Kennenlernen und Vernetzen bot.

Anträge

Am Samstag war Durchhaltevermögen gefragt. Es gab viele Anträge zu diskutieren und zu entscheiden. Das kam dabei heraus: das Team Event&Co. wurde aufgelöst, stattdessen für ein Jahr ein Planungsausschuss mit sechs Personen eingerichtet, der ein Konzept für eine mögliche Großveranstaltung in 2020 zum KjG Jubiläum erarbeitet. Im August wird die Internationale Jugendbegegnung in Ruanda stattfinden und dafür wurde nun ein Sachausschuss gewählt und dazugehörig auch ein Team für internationales Miteinander, das auch nach der Jugendbegegnung die internationale Vernetzung und Engagement weiter im Blick behält und eine dauerhafte Partnerschaft mit Xavéri Ruanda und eventuelle weitere Begegnungen anstrebt. Außerdem hat das Spiriteam ein Positionspapier eingebracht, das sich mit dem spirituellen Selbstverständnis der KjG beschäftigt. Darin wird deutlich, dass die KjG als Verband in Mainz auf allen Ebenen Kirche lebt. Der genaue Wortlaut ist hier nachzulesen: Positionspapier KjG ist Kirche. Des Weiteren wurde darüber gesprochen, ob es möglich wäre eine Konferenz auch an anderen Orten stattfinden zu lassen und die Diözesanleitung hat den Auftrag bekommen, dies bis nächstes Jahr zu prüfen.

Jahresthema

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war der Studienteil, der sich mit der Findung eines Jahresthemas befasste. Drei Vorschläge brachte der Diözesanausschuss ein und in kreativen Gesprächsrunden wurden diese ausgearbeitet, sodass am Ende eine Vorstellung darüber entstehen konnte, womit sich der Diözesanverband für zwei Jahre inhaltlich beschäftigen wird. Der Titel des gewählten Themas steht noch nicht endgültig fest, aber es geht um KjGefühle, es geht um die KjG auf allen Ebenen, um Strukturen und um Angebote und Vernetzung. Im Prinzip: wie kann man den Verband noch kjgeiler machen?

 

kjgefeiert

Der KdFF (Kreis der Freunde und Förderer der KjG Mainz) hielt für den Samstagabend Erfrischungen bereit für alle müden Konferenzteilnehmer*innen, denn der Abend sollte noch lange werden. Nach dem gemeinsamen Gottesdienst wurde Markus Mischler nach zwei Jahren im Amt aus der Diözesanleitung verabschiedet. Eine Weltpremiere fand im Atrium des Jugendhauses Don Bosco statt – die Band “Suffkköpp” der KjG Auerbach von der Bergstraße rockte den Abend und die Konferenz. An dieser Stelle ein großes Danke an die Bandmitglieder David, Jarno, Lorenz, Julian und Hendrik!

 

Trotz kurzer Nacht ging die Konferenz am Sonntagfrüh weiter. Sonntag war Wahltag. Zuerst wurden Felicia Schäfer und Theresa Weber im Amt als Diözesanleiterinnen bestätigt und auch Susanne Mohr als DA-Geistin. Dann ging es an die Besetzung von Ausschüssen und Delegationen zu verschiedenen Konferenzen des BDKJ und der KjG Bundesebene.

Kurz gesagt: eine tolle Konferenz, mit einigen neuen Teilnehmenden und insgesamt über 70 Teilnehmer*innen, konstruktiven Diskussionen und Zeit für gute Gespräche!