Ein wesentlicher Teil des demokratischen Verständnisses der KjG ist die jährlich stattfindende Diko, die Diözesankonferenz, zu der aus allen Dekanaten der Diözese Mainz, in denen es KjGs gibt, Delegierte nach Anzahl der Mitglieder zusammenkommen, um über das Jahresgeschehen des Verbands zu entscheiden. Traditionell findet diese Konferenz am ersten Märzwochenende statt, dieses Jahr also vom 03. bis 05. März. Schon im Vorfeld der Konferenz war klar, dass so viele Delegierte und Gäste kommen, wie seit einigen Jahren schon nicht mehr. Die Beschlussfähigkeit war also schon mal kein Problem. Check!

Inhalte der Konferenz sind zunächst immer der Jahresbericht der Diözesanleitung über die Tätigkeiten im letzten Jahr. Hier legt die Diözesanleitung Rechenschaft vor der Konferenz ab und alle Delegierten können Nachfragen stellen. Samstags stehen zunächst Grußworte und Besuche an, dieses Jahr von Weihbischof Udo Bentz, Diözesanjugendseelsorger Mathias Berger, Marc Buschmeyer vom BDKJ-Diözesanvorstand und von Rebecca Biesenbach, die geistliche Bundesleiterin der KjG, als Vertreterin des Bundesverbands. Danach wird das Programm und die Inhalte des nächsten Jahres beraten. Es gab unter anderem Beschlüsse für die Organisation einer internationalen Jugendbegegnung, wahrscheinlich mit einem Projekt in Uganda oder Ruanda. Mit der Annahme des Antrags zur Weiterführung des Sachausschuss Kontaktarbeit entschied sich die Konferenz für die Intensivierung der Kontaktarbeit zwischen den Pfarreien und dem Diözesanverband. Auch das Aus- und Weiterbildungsteams des Verbands hatte einige Vorschläge eingebracht, die heiß diskutiert wurden. Die deutschlandweite KjG-Großveranstaltung in Gelsenkirchen “DenkMal!” über Christi Himmelfahrt dieses Jahr war ein weiteres Thema. In verschiedenen Workshops konnten sich die Teilnehmer*innen der Konferenz unter anderem mit der “Theologie der Verbände”, einem Konzept des BDKJ, und mit Rebecca aus der Bundesleitung mit zukunftsfähigen Verbandsstrukturen beschäftigen. Das Feiern darf natürlich bei so einer Konferenz nicht fehlen: Freitagabends bei einem Casino-Abend, zu dem sich alle Teilnehmer*innen in Schale warfen, und samstags zunächst in einem Gottesdienst, der allen nahe ging. Bei der Abschiedsfeier am Samstagabend für Alex, Andi, Jonas und Matthias, die nach vielen Jahren des Engagements ihre Ämter auf Diözesanebene niederlegten, war dann die Stimmung am Höhepunkt angekommen und an Schlafen dachte keiner mehr. Besonders intensiv war die Verabschiedung vom bisherigen “KjG-Geist”(lichen) Andreas Mager. Seine Arbeit in der KjG wurde mit nicht enden wollendem Applaus der Konferenz honoriert. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Kraft für seinen weiteren Weg.

Positive Nachrichten gab es sonntags, als für fast alle zur Disposition stehenden Ämter Kandidat*innen gefunden wurden (auch wenn dafür die Konferenz zwei Stunden länger dauerte als geplant war ☺). Die Diözesanleitung der KjG Mainz, die weiterhin aus Theresa Weber, Felicia Schäfer und Markus Mischler besteht, wurde um Clara Löw und Johannes Vock erweitert. Nur die Geist-Stelle in der Diözesanleitung bleibt aufs erste vakant. Wir sind gespannt auf Rückmeldungen von Weihbischof Bentz, der versprach, sich schnell darum zu kümmern. Auch galt es den Diözesanausschuss fast komplett neu zu besetzen. Hierzu fanden sich einige Kandidat*innen, von denen Teresa Schöning, Basti Mahr, Johannes Münch und Julian Puppe gewählt wurden, weiterhin im Amt bleibt DA-„Geistin“ Susanne Mohr.

Wir freuen uns, über das Engagement auf der Diözesanebene mitzuwirken und sich einzubringen. Wir danken auch allen Kandidat*innen und freuen uns auf ein spannendes Jahr bis zur nächsten Diko!