Bei wunderbarem Wetter konnten die Mitwirkenden bei einem interreligiösen Friedensgebet mit anschließendem Begegnungsfest gemeinsam beten, spielen und vor allem ein riesiges Buffet mit Köstlichkeiten aus der ganzen Welt genießen.

 

Ende April veranstaltete die KjG Mainz mit Hilfe des Spiri-Teams und gemeinsam mit der Malteser Jugend und der Leitung der Flüchtlingsunterkunft der Alten  Ziegelei in Bretzenheim ein Begegnungsfest. Besonders eingeladen waren die dort untergebrachten Geflüchteten. Um ein besonderes Zeichen für Frieden zu setzen, begann das Fest mit einem gemeinsamen Gebet um Frieden und Versöhnung. Pfarrer Andreas Mager, Geistlicher Leiter der KjG, eröffnete das Gebet und lud die anwesenden Geflüchteten dazu ein, Kerzen an der Stelle auf eine große Weltkarte zu setzen, von der sie geflohen sind, als Symbol für Brandherde auf unserer Erde. Said Mosa Kaschefi (Islamwissenschaftler) stand dem islamischen Gebet vor und übersetzte auf Arabisch.

Anschließend ging es an die Schlacht am Buffet. Die Malteser grillten Rindfleischwürste – selbstverständlich Halal – die Gäste brachten Kuchen und Salate mit und auch die Bewohner der Ziegelei hatten traditionelle Gerichte aus ihren Heimatländern gekocht. Unterdessen tobten sich die Kinder und auch einige Große auf der Hüpfburg aus, wurden geschminkt oder spielten zusammen mit einigen KjGlern aus dem Dekanat Mainz-Stadt. Sie zeigten keinerlei Berührungsängste und balgten sich schon bald auf der Hüpfburg.

Einer der Geflüchteten aus Somalia zeigte eine Präsentation über sein  Heimatland und untermalte die vielen Fotos mit Erklärungen und Geschichten. Als er dann noch ein beliebtes Musikvideo abspielte und zeigte wie man in Somalia zu solcher Musik tanzt, machten die Zuhörer begeistert mit.

Alle Gäste und Beteiligten haben den Abend sehr genossen. Ein Gast sagte: „Der Tag war für mich eine große Bereicherung. Und auch wenn wir uns sprachlich nicht so leicht verständigen konnten, über das gemeinsame Essen und Spielen, konnte man sehr gut eine Verbindung aufbauen. Besonders berührt hat mich zu sehen, dass eine Frau sich sehr gefreut hat, als ich ihr Essen probierte und es mir schmeckte.“