Die Fastenzeit lädt uns dazu ein, über christliche Verantwortung für unsere Mitmenschen und unsere Umwelt nachzudenken.
In den kommenden Wochen werden wir einige Zitate aus Papst Franziskus’ Laudato Si und dazugehörige Überlegungen posten.

“Ohne eine Solidarität zwischen den Generationen kann von nachhaltiger Entwicklung keine Rede mehr sein… Die Umwelt ist in der Logik des Empfangens angesiedelt. Sie ist eine Leihgabe, die jede Generation empfängt und an die nächste Generation weitergeben muss.” (Laudato Si 159)

Mehr dazu und Erläuterungen zu den 10 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen gibts unter http://www.netzwerkafrika.de/medien/370e1f5f-8b31-4d01-9789-f3b75969c896/__1-nachhaltigkeitsziele—eine-neue-herausforderung.pdf

 

Hier kommen unsere ersten Gedanken zum wirklichen Leben von Nachhaltigkeit.

 

Wie kann man Nachhaltigkeit im Alltag umsetzen? Ganz einfach: man repariert etwas, statt es wegzuwerfen.

Da wir nicht alle Experten im Handwerkern sind, gibt es an vielen Orten Repair Cafés, wo Leute mit Ahnung helfen.
Das nächste findet in Mainz am 26.2. ab 18 Uhr in der Generaloberst-Beck-Straße 1 (Haltestelle Kurmainz Kaserne) statt.
Nebenbei kann man dort noch seine ungeliebten Klamotten loswerden und sie gegen neue eintauschen. (auf fb: repair cafe mainz)

Und hier gibt es eine Übersichtskarte
https://www.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.reparatur-initiativen.de%2F&h=qAQFEvByVAQERXufUn2Ab244A5jMsrSFZZ9lwnOv1miGTIw&enc=AZMPmVyG8SttLZcOLhOQHFItbc4QeSX6kZciDMBXIMODe1Tc_Ib3z0rLmEp3ZeLqK7V5gmsbUhz6WwIK03I12mOOkiw5krboCfjtB_Gf9nnmDsbljTgtumZsiwfB5Wv1I5xm5-dn9q2vU_I3w6YV8RdH_DDPOr3RrLmtT19lAK-X8E12YENUgWZ2wyxw497BEh5IVTqxsi2jiKV1MzwvlDg2&s=1 mit Repair Cafes in ganz Deutschland. Da ist auch was für Menschen aus der Bergstraße bis zum Odenwald dabei. Ihr könnt auch eigene Initiativen eintragen.

Das Prinzip des Repair Cafés wurde für den ZEIT Nachhaltigkeitspreis 2015 nominiert:  https://www.youtube.com/watch?v=RNYss4elHKU
In Ingelheim gibt es einen “Umwelthandwerker“, der alte oder kaputte Geräte wieder zum Laufen bringt.
http://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.blitzblume-ingelheim.de%2F&h=lAQGE-zGoAQFtHIlPiunXXoobvE9fJejEHJ4swWk6ghYypw&enc=AZMXa4gVJyeVWQ5SOyGriToIsaZVKkue3sSLOn_ei61-IsgZZVCTKlh_EhcMN6krcNzN0kTYXEw80wORpxIKJ4K7HOQG6znVrzLgqOwaNR_4nStMkJdHFGS8GHSDMJ6SUDm5w6u0p9vBjVaQnCkYRFT2pvwOyBRncVr12rsx6Wee9NhwoE7VY15QazHwTLUBFyZxbFe44yi-p67x78pHGpQm&s=1

Oder wie wäre es, wenn man sich nicht selbst alles kauft, sondern leihen kann?
Hier wird erkärt, wie man herausbekommt, wen man in der Nachbarschaft nach Hammer, Nähmaschine oder Tischtennisschlägern fragen kann.
http://www.pumpipumpe.ch/so-funktionierts/
Viel Spaß beim Werkeln.

Eine*r allein verändert nichts? Der Papst sieht das anders:

„Man soll nicht meinen, dass diese Bemühungen die Welt nicht verändern. Diese Handlungen verbreiten Gutes in der Gesellschaft, das über das Feststellbare hinaus immer Früchte trägt… Außerdem gibt uns ein solches Verhalten das Gefühl der eigenen Würde zurück, führt uns zu einer größeren Lebenstiefe und schenkt uns die Erfahrung, dass das Leben in dieser Welt lebenswert ist.“ (Laudato si Nr. 212)